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WORAN ERKENNE ICH EIWEISS-QUALITÄT?

Für die Berechnung der Qualität eines Nahrungsproteins gibt es verschiedene Methoden.

Die bekannteste Methode dafür ist die biologische Wertigkeit (BW). Da die Bestimmung der BW hochgradig experimentell, komplex und in der Praxis nur schwer darstellbar ist, hat sich – besonders in der Sporternährung – der Chemical Score (CS) etabliert.

Als wichtigstes Kriterium für den CS gilt die Zusammensetzung der Aminosäuren in einem Lebensmittel. Je mehr essentielle Aminosäuren in einem Lebensmittel enthalten sind, umso hochwertiger wird das Protein eingestuft.

AMINOSÄUREN - KLEINE BAUSTEINE, GROSSE WIRKUNG.

Proteine sind zu einem großen Teil dafür zuständig, Muskeln aufzubauen und Muskelmasse zu erhalten.

Der menschliche Körper besteht zu etwa 75 Prozent in Trockenmasse aus Proteinen. Die Proteinmoleküle wiederum setzen sich aus vielen kleinen Bausteinen zusammen - den Aminosäuren. Es gibt 20 unterschiedliche proteinogene Aminosäuren - die in ausreichender Mengen vorhanden sein müssen - da der Körper aus diesen alle Proteine bildet, die er benötigt. Die proteinogenen Aminosäuren werden in essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren unterteilt.

Acht sind essentiell, also lebenswichtig, und können nicht durch den Körper selbst gebildet werden. Sie müssen daher über die tägliche Nahrung zugeführt werden.

  • L-Lysin
  • L-Valin
  • L-Threonin
  • L-Tryptopan
  • L-Methionin
  • L-Leucin
  • L-Isoleucin
  • L-Phenylalanin

Mit Hilfe der essentiellen Aminosäuren kann der Körper die nicht-essentiellen Aminosäuren bilden.