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Bodybuilding: Wenig Hirn, starke Arme und immer ausreichend Steroide am Start

Warum sind alle Bodybuilder so dumm? Warum nehmen alle Anabolika? Warum befassen die sich nicht mit ihrer Gesundheit, sondern spritzen sich mit Steroiden beinahe zu Tode?

 

Fragen über Fragen, die sich viele stellen, wenn sie die mit Muskel bepackten Freaks im Gym oder auf den Bühnen sehen. 

 

AutorSina Greis
Datum25. August 2017 10:41:29 CEST
Bodybuilding: Wenig Hirn, starke Arme und immer ausreichend Steroide am Start

Ist es Ekel, ist es Neid oder ist es mangelnde Toleranz? 

 

Sicher ist das Bild, welches ein Bodybuilder präsentiert nicht, dass alltägliche Bild eines Otto normal Verbrauchers. Aber.…heißt anders aussehen direkt, dass man charakterlich ungeeignet ist und dem Intellekt eines normal oder nicht Sporttreibenden nicht mithalten kann? 

 

Schaut man sich einige Bodybuilder an, kommen natürlich gleich diverse Vorurteile. Ein typisches Vorurteil ist, dass Bodybuilder dumm sind und nur in der Lage einen einzigen Beruf auszuüben – Bodyguard oder Türsteher. Den bekanntesten Beweis dafür, dass dem nicht so ist, wird wohl durch Arnold Schwarzenegger belegt. Arnold hat gezeigt und bewiesen, dass auch ein dummer Bodybuilder mit Sprachfehler alles schaffen kann. Während seiner Profi-Karriere fasste er in der Schauspielerei Fuß und agierte in bekannten Filmen wie „Terminator.“ Das war ihm aber nicht genug und so entschloß er sich kurzer Hand in die Politik zu gehen und agiert seither als Gouverneur von Kalifornien. 

 

Jetzt kann man von dieser beeindruckenden Karriere halten was man will, aber eines kann man nicht bestreiten: „Mangelnder Intellekt liegt hier definitiv nicht vor.“ Arnold Schwarzenegger ist nicht die Ausnahme, die die Regel bestätigt. So gibt es diverse weitere Profisportler mit beeindruckenden Werdegängen.

 

Michael Perrin ist ein bekannter Informatikspezialist. Tyler Gensler ist Kunstlehrer und unterrichtet Kinder im Kunstunterricht. Clark Fischer ist hauptberuflich Anwalt. Bruce Oreck ist Bodybuilder und Botschafter. Rose Black ist der lebende Beweis dafür, dass wohl jeder Zeit für Sport hat, der auch wirklich Zeit aufbringen möchte. Sie ist nicht nur Profi Athletin, sondern ehemalige professionelle Schwimmerin und Leichtathletin und schafft es neben unglaublichen 12 Sporteinheiten die Woche, noch einen doch sehr ansehnlichen Beruf zu bestreiten – Rose ist Staatsbeamtin.

 

(Quelle: https://www.fitnessfreaks.com/magazin/allgemein/7-fitnessfreaks-und-bodybuilder-und-ihre-berufe)

 

Das viele Bodybuilder gar nicht so doof wie ihr Ruf sind, hätten wir nun geklärt. Warum nehmen aber alle Anabolika? Ein leidiges Thema … denn weiß Gott nicht alle sind von diesem Vorurteil betroffen. Ich möchte in diesem Artikel nichts beschönigen und auch nicht abstreiten, dass verschiedene Leute zu verschiedenen Hilfsmitteln greifen. Fakt ist jedoch, dass Doping kein Thema ist was nur den Kraftsport betrifft. 

 

Auch im Freizeitsport ist das pushen der Leistung keine Seltenheit mehr. Schneller, höher, weiter, besser, hübscher, größer. Der Leistungsdruck der Gesellschaft, mangelnder Selbstwert und hohe Ansprüche an die eigene Persönlichkeit zwingen einen hohen Prozentsatz von Sportlern zur Einnahme verbotener Substanzen/ Medikamente. Sei es zur Leistungssteigerung, Fettverbrennung oder für den Muskelzuwachs - Illegale Präparate sind in jeglicher Hinsicht ein verbreitetes Problem. Übrigens auch in gehobenen Kreisen, der zum Beispiel Manager, Ärzte, Anwälte und Studenten, oder wie erklärt man sich den hohen Missbrauch von Ritalin zur Konzentrationssteigerung?

Das gerade Bodybuilder immer wieder mit dem Missbrauch konfrontiert werden, liegt wohl daran, dass Präparate gezielt zur körperlichen Veränderung eingesetzt werden können. Hier muss man aber ganz klar betonen, dass mit oder ohne Hilfsmittel der Körper eines Athleten aus vielen Stunden Schweiß, Disziplin und harter Arbeit besteht. Kein Hilfsmittel dieser Welt ist ein Zaubermittel. Genau aufgrund diesen Kontext verzichten viele Bodybuilder bewusst auf Hilfsmittel und beweisen, dass selbiges Ergebnis „Natural“ erreichbar sein kann.

 

Zahlreiche Medien berichten von „Tod durch Anabolika, Tod durch den Konsum von Eiweiß, Tod aufgrund von Schönheitswahn…“ Ganz egal welchen Artikel wir lesen, sie haben alle eine Gemeinsamkeit. Das Recht der Pressefreiheit, welches ganz bewusst Kapitel ein- oder ausblendet. So werden nennenswerte Hintergründe einfach weggelassen und Thematiken, die die Gesellschaft bestätigen, hochgepuscht. Was soviel heißt, wie, dass kaum ein Profisportler eines natürlichen Todes sterben wird, sondern immer aufgrund von Missbrauch oder aber aufgrund von Spätfolgen seiner sportlichen Belastung. Logisch- alles andere wäre auch langweilig und zu mainstream. 

 

Bodybuilding wird Gesellschaftsfähig und ist mittlerweile auch in gehobenen Schichten der Gesellschaft anerkannt. Keine andere Sportart zwingt den Athleten sich in diesem Ausmaße mit seinem Körper und der dazugehörigen Ernährung zu beschäftigen. Die exakte Planung von Makro- und Mikronährstoffen zur körperlichen Verfassung und dem gesetzten Ziel ist die Basis eines guten Athleten. Zu berechnen, wie viel Muskulatur in einer gewissen Zeit aufgebaut werden kann und wie viel Zeit gebraucht wird, um das Körperfett zu reduzieren, ist eine komplexe Planung und bedarf einem Guten Gefühl für seinen eigenen Körper. 

 

Welches Trainingsprinzip führt zum Erfolg, welche Regenerationszeiten benötigt der Organismus und wie kann er für maximale Erfolge, durch (legale) Supplemente unterstützt werden, sind nur wenige Aspekte, mit denen man sich auf dem Weg zum Erfolg auseinander setzen muss. Wohl bemerkt, geht es zusammenfassend immer darum, dass der Körper mit allen notwendigen Nährstoffen im Einklang steht. Ist er bei unkontrolliertem Essverhalten, Fastfood und Schlickereien übrigens überwiegend nicht. 

 

Wenn man möchte, kann man von den „dummen Bodybuildern“ tatsächlich eine Menge über das Erreichen von Zielen, Disziplin und Ernährung, lernen.