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Ist Aspartam gesundheitsschädigend?

Aspartam ist ein synthetisch hergestellter Süßstoff bestehend aus den Aminosäuren (natürliche Bausteine von Eiweiß) Phenylalanin und Asparaginsäure.

MANCHE HERSTELLER VON SPORTERNÄHRUNGSPRODUKTEN UND NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTELN GREIFEN UNSERIÖSE NEGATIVE PRESSE ÜBER ASPARTAM AUF, UM IHRE EIGENEN PRODUKTE ZU BEWERBEN. SIE SETZEN ANDERE, WENIG ERFORSCHTE SÜSSSTOFFE EIN, DEREN MÖGLICHE NEBENWIRKUNGEN UNBEKANNT SIND.

Autorinkospor COACH
Datum27. Februar 2016 16:58:11 CET
Ist Aspartam gesundheitsschädigend?

WAS IST ASPARTAM?

Aspartam ist ein synthetisch hergestellter Süßstoff bestehend aus den Aminosäuren (natürliche Bausteine von Eiweiß) Phenylalanin und Asparaginsäure. Er dient als Ersatzstoff für Zucker und hat eine 200mal höhere Süßkraft als dieser. Aufgrund der hohen Süßkraft wird Aspartam in sehr geringen Mengen eingesetzt und liefert keine Kalorien. Aspartam ist einer der am besten erforschten Zusatzstoffe und wurde in Deutschland bereits 1990 zugelassen. Seine Unbedenklichkeit wird von seriösen Organisationen immer wieder bestätigt. (1, 2, 3) Langzeitstudien sowohl an Tieren als auch Menschen bestätigen die Unbedenklichkeit.

 

Warum wird Aspartam in den Qualitätsprodukten von INKO eingesetzt?

 

  • WENIGER KALORIEN
    Mit Aspartam gesüßte Lebensmittel haben weniger Kalorien als zuckerhaltige Lebensmitte
  • KEINE INSULINAUSSCHÜTTUNG
    Aspartam hat, anders als Zucker, keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel (4, 5, 6, 7) -> keine Insulinausschüttung -> konstanter Blutzuckerspiegel -> keine Hemmung des Fettabbaus.
  • SENKUNG DER ENERGIEAUFNAHME
    Studien beweisen, dass der Austausch von Zucker gegen Aspartam zur Senkung der Energieaufnahme sowie des Körpergewichts beiträgt (8, 9, 10).
  • UNBEDENKLICHKEIT DURCH LANGZEITSTUDIEN BEWIESEN
    Aspartam wird seit mehr als 30 Jahren untersucht und ist der einzige Süßstoff, dessen Unbedenklichkeit durch Langzeitstudien bewiesen wurde.
  • ZUCKERÄHNLICHER GESCHMACK
    Die Kombination von Aspartam und Acesulfam-Kalium, die häufig in inkospor-Produkten eingesetzt wird, ergibt einen dem Zucker sehr ähnlichen Geschmack. Dies schafft kein anderer Süßstoff.
  • KONKURRENZPRODUKTE WISSENSCHAFTLICH NICHT BEWIESEN
    Andere Süßstoffe, wie Sucralose und Stevia, sind neuartig und erst seit Kurzem zugelassen. Zuverlässige Daten dazu existieren noch nicht.

 

Was ist dran an den Gerüchten Aspartam sei gesundheitsschädigend?

 

Im Körper wird es zu Phenylalanin, Asparaginsäure und Methanol abgebaut. Diese Substanzen kommen natürlich im Körper sowie in zahlreichen Lebensmitteln vor. Durch den Abbau von Aspartam entstehen wesentlich geringere Mengen dieser Stoffe als in herkömmlichen Lebensmitteln enthalten sind. Aspartam selbst tritt nicht ins Blut über, reichert sich nicht im Körper an. (2)

Phenylalanin: Aufnahme unbedenklich.

Phenylalanin ist eine Aminosäure, deren Aufnahme unbedenklich ist. Aufgrund einer seltenen Krankheit (Phenylketonurie) gibt es jedoch Menschen, die kein Phenylalanin zu sich nehmen dürfen. Daher müssen mit Aspartam gesüßte Lebensmittel den Hinweis ’enthält Phenylalanin’ enthalten.

Methanol: keine Gesundheitsschädigung, keine Suchtgefahr.

Auch bei der Verdauung von Obst- und Gemüsesäften entstehen kleine Mengen Methanol, die wesentlich höher sind als bei der Verdauung von Aspartam (11). Ein Glas Tomatensaft enthält z. B. 5–6 mal mehr Methanol als bei der Verdauung eines Glases mit Aspartam gesüßten Erfrischungsgetränkes entstehen. Chemisch gesehen ist Methanol, ebenso wie Ethanol, ein Alkohol. Daher behaupten Süßstoffkritiker Aspartam mache süchtig. Ethanol wird umgangssprachlich als Trinkalkohol (enthalten z. B. in Wein und Bier) bezeichnet und kann in größeren Mengen zur Sucht führen. Methanol hingegen kann nicht zur Sucht führen.

Aspartam ist nachweislich nicht krebserregend.

Immer wieder wird behauptet Aspartam sei krebserregend. Es gibt jedoch keinen wissenschaftlichen Beleg für einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Aspartam und Krebserkrankungen oder unerwünschten Wirkungen wie Kopfschmerzen, Allergien, neuroendokrinen Veränderungen oder Epilepsie. (1, 12)

Aspartam ist nachweislich nicht appetitanregend.

Behauptung: Durch den süßen Geschmack des Aspartams glaubt der Körper Zucker wird zugeführt -> um Zucker abzubauen benötigt der Körper Insulin -> Insulin wird ausgeschüttet -> Insulin möchte Zucker abbauen, es wurde jedoch kein Zucker zugeführt -> der Blutzuckerspiegel sinkt -> Appetit entsteht. Studien zeigen: Der Geschmack „süß“ löst keine Insulinausschüttung aus. Süßstoffe haben keinen Einfluss auf die Insulin- und Blutzuckerkonzentration sowie die Hunger-Sättigungsregulation. (4, 5, 6, 7). Die empfohlene Höchtsmenge von Aspartam wird nicht überschritten Die „Acceptable Daily Intake (ADI)“ von Aspartam liegt bei 40 mg / kg Körpergewicht(2). Das ist die Menge Aspartam, die ein Leben lang täglich ohne gesundheitliche Bedenken aufgenommen werden kann. Um diesen Wert zu überschreiten müsste ein 70 kg schwerer Erwachsener lebenslang täglich mehr als 26,5 Liter Cola Light oder bis zu 56 Active PRO 80 Shakes zu sich nehmen. Eine Überschreitung der ADI-Werte ist bei normaler Ernährungsweise nicht möglich.

 

Fazit zum Thema Aspartam

 

  • Aspartam ist einer der am besten erforschten Zusatzstoffe.
  • Von Behörden und in Studien wird Aspartam als unbedenklich eingestuft.
  • Aspartam ist nicht gesundheitsschädigend.
  • Die empfohlene Höchstmenge wird nicht überschritten.

 


Hinweis

MANCHE HERSTELLER VON SPORTERNÄHRUNGSPRODUKTEN UND NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTELN GREIFEN UNSERIÖSE NEGATIVE PRESSE ÜBER ASPARTAM AUF, UM IHRE EIGENEN PRODUKTE ZU BEWERBEN. SIE SETZEN ANDERE, WENIG ERFORSCHTE SÜSSSTOFFE EIN, DEREN MÖGLICHE NEBENWIRKUNGEN UNBEKANNT SIND.

 


 

Wissenschaftliche Quellen

 
 
 
 

Weitere Quellen

 

  1. EUROPEAN FOOD SAFETY AUTHORITY (EFSA): Opinion of the Scientific Panel on Food Additives, Flavourings, Processing Aids and Materials in contact with Food (AFC) on a request from the Commission related to a new long-term carcinogenicity study on aspartame. 3. Mai 2006, www.efsa.europa.eu/en/scdocs/doc/356.pdf, Zugriff v. 11.01.11
  2. EUROPEAN FOOD SAFETY AUTHORITY (EFSA): FAQ on Aspartam. [Online]. Verfügbar unter: www.efsa.europa.eu/en/faqs/faqaspartame.htm [21.12.2010]
  3. SCIENTIFIC COMMITTEE ON FOOD (SCF): Opinion of the Scientific Committee on Food: Update on the Safety of Aspartame.
  4. Dezember (2002) ec.europa.eu/food/fs/sc/scf/out155_en.pdf, Zugriff v. 16.08.06 4. HÄRTEL B, ET AL.: Einfluss von Süßstoff-Lösungen auf die Insulinsekretion und den Blutglucosespiegel. Ernährungs-Umschau (1993) 40: 152–6
  5. RODIN J.: Comperative effects of fructose, aspartame, glucose and water preloads on calorie and macronutrient intake. Am J Clin Nutr (1990) 51: 428–35
  6. STEININGER J ET AL.: Gewichtsreduktion mit saccharose- oder süßstoffhaltiger Reduktionskost? Ernährungs- Umschau (1995) 42: 430–7
  7. WOLF-NOVAK LC ET AL.: Aspartame ingestion with and without carbohydrate in phenylketonuric and normal subjects: effects on plasma concentration of aminoacids, glucose and insulin. Metabolism (1990) 39: 391–6
  8. DE LA HUNTY A ET AL.: A review of the effectiveness of aspartame in helping with weight control. Nutrition Bulletin (2006) 31: 115–28
  9. DREWSNOWSKI A: Intense Sweeteners and the Control of Appetite. Nutr Rev (1995) 53: 1–7
  10. HÖSL, J. Zucker versus Süßstoff. In: Bodylife Nr. 3 Februar (2010) S. 82, 83
  11. BRAUN, G. & ZUR, K.. (2009). Methanol: Wie sicher sind unsere Getränke? [Online]. Verfügbar unter: CVUA Stuttgart, http:www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=1&Thema_ID=2&ID=1244Pdf=No [04.05.2010]
  12. GRASHOFF K: Süßstoffe. Ernährungs-Umschau Nr. 2 Februar (2005) B5–B7DR.