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Fehler machen - Der Weg zum „gewinnenden Verlierer“

Wo gehobelt wird fallen Späne. Das war schon immer so und wird sich vermutlich auch niemals ändern.

 

AutorSina Greis
Datum9. Februar 2018 15:44:25 CET
Fehler machen - Der Weg zum „gewinnenden Verlierer“

Wenn es um gute und schlechte Entscheidungen geht, haben die meisten Menschen relativ gemischte Bilanzen vorzuweisen. Egal ob beruflich oder privat, gibt es neben den Erfolgen immer auch die schmerzlichen, fatalen oder unglücklichen Fehlgriffe. Die Mischung aus beidem entscheidet darüber, ob wir uns gar als „gescheiterte Existenz“ oder erfolgreich bezeichnen. Manchmal überwiegen die positiven Ereignisse, doch manchmal auch die Episoden in denen wir das Gefühl haben am laufenden Band zu versagen.

 

Unsere Einstellung und die Motivation zu gewissen Dingen entscheidet nun darüber, ob wir zum „tatsächlichen Verlierer“, oder zum „gewinnenden Verlierer“ werden.

 

„Gewinnender Verlierer“ nennt man die Spezies Mensch, die sich von dem Gedanken des sozialen Abstieges aufgrund eines Fehltrittes verabschiedet haben. Sie verkraften Niederlagen erstaunlich gut und werten diese gar als Motivation dazu noch besser zu werden. Thomas Alva Edison sagte, nachdem er die Glühbirne in Perfektion fertiggestellt bekam: „Ich bin nicht gescheitert, ich habe nur Tausende von Möglichkeiten probiert, die nicht funktioniert haben.“ Genauso hätte er die Flinte ins Korn werfen und an leichteren Systemen forschen können. Schafft man es aber genau mit dieser Einstellung durchs Lebens zu gehen, hat man auch den Mut an Träumen festzuhalten und sie zu verwirklichen. 

 

Woher aber den Mut und die Antriebskraft nehmen, wenn einem schon in der Schule eingebläut wird, dass es einem großen Problem gleich kommt, wenn man einen Fehler begeht? 

 

Wenn in der Chefetage zwar von der Fehlerfreundlichkeit geredet, aber Dinge wie „Best Practice und Top-Performence“ praktiziert werden? 

 

Die Antwort ist tatsächlich relativ einfach und klingt fast schon naiv. Irren und Scheitern ist das positivste, was uns im Leben begleiten kann. Denn „aus Fehlern lernt man“. Dieses ist keine unnötige Floskel, sondern der Ansatz dazu eine geduldige Fehleranalyse zu starten, welche sich im Unterricht, der Erwachsenenbildung als beste Didaktik kristallisiert. Das sorgfältige Analysieren seiner Fehler und vor allem das Hinterfragen des eigenen Handelns lohnt sich, denn dann werden wir tatsächlich aus Schaden klug.